Zahnarztpraxis
Dr. med. dent. Elmar Janeck
Dolmanstr. 6
51427 Bergisch Gladbach

Telefon: 02204 - 6 00 49
E-Mail: dr.janeck@gmx.de

Unsere Praxis befindet sich gegenüber dem Kursan Residenz Altenheim. Eine Bushaltestelle befindet sich direkt vor der Praxis (Haltestelle Linie 1 Refrath) und auch Prakplatzmöglichkeiten sind vorhanden.


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News

Leserfrage: “Nach sauren Speisen: Mit dem Zähneputzen warten?”

Die Säuren in Lebensmitteln können die Zähne schädigen, indem sie Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz herauslösen und ihn aufweichen; Zahnmedizinerinnen und -mediziner sprechen dann von Erosionen.

Stimmt es, dass man nach sauren Speisen eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten soll? Nein, nach sauren Speisen und Getränken mit dem Zähneputzen zu warten, ist obsolet. Richtig ist, dass die Säuren in Lebensmitteln die Zähne schädigen können, indem sie Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz herauslösen und ihn aufweichen; Zahnmediziner sprechen dann von Erosionen.

Lange dachte man, dass der Zahnschmelz sich erholt und härtet, wenn nach einer Säureattacke eine halbe Stunde gewartet wird. In dieser Zeit sollte der Speichel die Zahnschäden reparieren und das verlorene Kalzium und Phosphat wieder in den Zahnschmelz einbauen. Denn im angegriffenen Zustand kann Zähneputzen tatsächlich zu einem verstärkten Abrieb führen.

Neuere Studien zeigen jedoch, dass die Rechnung nicht aufgeht: Der Speichel bringt nicht den erwünschten Effekt, denn die enthaltenen Eiweiße hemmen eine Remineralisierung der Zähne. Nach einer Säureattacke müsste man mehr als einen halben Tag bis Tag warten, bis der erosionsgeschädigte Zahnschmelz wieder härter wird. Untersuchungen belegen sogar: Es macht keinen Unterschied, ob man die Zähne nach einer sauren Mahlzeit sofort, eine halbe Stunde später oder erst nach einigen Stunden putzt – der Zahnabrieb ist immer gleich. Man kann nach Zitronen, Cola und Co. also durchaus direkt zur Zahnbürste greifen, bitte aber nicht nach jedem Schluck oder Glas. Grundsätzlich gilt die übliche Empfehlung, mindestens zweimal täglich die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta zu putzen – also morgens nach dem Frühstück und abends vor dem zu Bett gehen. Bei bereits säuregeschädigten Zähnen sollten zudem säurereiche Lebensmittel möglichst gemieden werden. Das betrifft viele Getränke wie Limonaden, Sportgetränke, Energydrinks, Fruchtsäfte, Smoothies, Früchtetees, Bier und Wein sowie viele Obstsorten und Essigprodukte. Außerdem lassen sich saure Lebensmittel ein Stück weit „entschärfen“, wenn man sie mit kalziumreichen Lebensmitteln – wie Milch und Milchprodukten – kombiniert. Beispiele sind Buttermilch, Salatsoßen mit Joghurt oder Obstsalat mit Quark. Bei bestehenden Erosionen helfen bestimmte Fluoride, nämlich die Kombination aus Zinn- und Fluorionen zum Beispiel in Mundspüllösungen und Zahnpasten. Die Kombination aus beidem – Zinn und Fluorid – macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger. Sie wirkt auch gegen Kariesbakterien, die derzeit noch eine größere Bedrohung für die Zähne darstellen als der erosionsbedingte Zahnabrieb durch Zähneputzen.

Strahlend gut informiert

Ästhetik und ein gesunder Lebensstil sind heutzutage in aller Munde. Dazu zählen auch makellose Zähne, denn ein schönes Lächeln gilt als wahrer Türöffner. Was Menschen selbst für ihre Zahngesundheit tun können, was rote und weiße Ästhetik damit zu tun haben und wieviel Mathematik dahintersteckt – diesen und weiteren Fragen geht die Ausgabe 118 der Patientenzeitschrift ZahnRat auf den Grund.

Selbst ist der Mensch Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten, weniger Zucker und Säure – Prophylaxe ist gar nicht so schwer. „Die Gesundheit von Zähnen und Mundraum steht im Vordergrund und dafür können Patientinnen und Patienten durch die eigene Pflege und Fürsorge viel tun. Für viele sind schön anzusehende Zähne aber ebenso wichtig. Dem wird diese Publikation gerecht“, erklärt Dr. Thomas Breyer, Präsident der Landeszahnärztekammer Sachsen.

Hell, heller, Bleaching Weißere Zähne vom heimischen Badezimmer aus? Was auf den ersten Blick verlockend klingt, hat beim genaueren Hinsehen einige Tücken. Um sich im Dschungel der Bleaching-Methoden zurechtzufinden, lohnt sich immer der Gang zur eigenen Zahnärztin oder zum Zahnarzt. Sie beraten individuell und punktgenau. Was viele nicht wissen: Frei verkäufliche Bleaching-Produkte haben eine gesetzlich vorgeschriebene Höchstkonzentration und deshalb eine geringe Wirksamkeit.

Neben der sanften Zahnaufhellung gibt es auch bei Füllungen oder Zahnersatz eine Vielzahl an innovativen Lösungen, die von der Rekonstruktion abgebrochener Schneidekanten bis hin zu individuell hergestelltem Zahnersatz aus dem zahntechnischen Labor reichen. Wer die Kosten dafür trägt? Der neue ZahnRat gibt Aufschluss darüber.

Der achtseitige Patientenratgeber liegt ab sofort kostenfrei in den rund 2.400 sächsischen Zahnarztpraxen aus und ist im Internet als PDF zum Herunterladen verfügbar.
Weitere Informationen unter www.zahnrat.de, auf Facebook www.facebook.com/zahnrat.de oder www.instagram.com/zahn.rat/.

Zahngesunde Schultüte

Aufgeregt stehen sie auf dem Schulhof. Der Einschulungstag ist endlich gekommen! Mit dem Ranzen auf dem Rücken und der Schultüte in der Hand freuen sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler auf ihren großen Tag. Aber womit die Schultüte am besten befüllen? Die Initiative proDente rät zu einem bunten Mix aus ausgewählten Süßigkeiten und kleinen Geschenken. Die besten Ideen und Tipps gibt es in der proDente Checkliste Schultüte. Zudem bietet proDente kostenfreie Kinderbücher rund um gesunde Zähne für die Schultüte an.

Auch wenn sie traditionell Süßigkeiten enthält und mancherorts sogar „Zuckertüte“ heißt: Lieber einige wenige ausgewählte Süßigkeiten statt zu viel Zucker. Denn Kinder und Jugendliche in Deutschland verzehren etwa doppelt so viele Süßwaren und Snacks und nur halb so viel Gemüse und Obst wie empfohlen. „Ein hoher Zuckerverzehr erhöht nicht nur das Risiko für Übergewicht und Diabetes, sondern schadet auch den Zähnen“, erklärt Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e.V. und Vizepräsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). „Denn Zucker ist Nährstoff für Bakterien und kann so auf Dauer Zahnkaries verursachen.“ Am besten nur eine Handvoll Lieblingssüßigkeiten des Kindes in die Schultüte legen oder zahnfreundliche Alternativen auswählen. Zuckerfreie Produkte sind mit dem Siegel „Zahnmännchen“, dem Zahn mit weißem Schirm, gekennzeichnet. Rund um gesunde Zähne bietet die Initiative proDente zwei Kinderbücher an. Hier kostenfrei für die Schultüte erhältlich.

Bunter Mix aus Dingen, die Kindern Freude bereiten Die proDente Checkliste Schultüte enthält viele Ideen und Tipps, die Kindern Lust auf Schule machen. Die kleinen Geschenke sind eine zahnfreundliche Alternative zu klassischen Süßigkeiten. Wie wäre es mit einem Freundebuch, in das sich die neuen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden eintragen können? Ein erster eigener Geldbeutel oder ein cooler Schlüsselanhänger unterstützen die zunehmende Selbständigkeit der Kinder. Aber auch nützliche Dinge wie lustige Aufkleber oder schicke Stifte stehen hoch im Kurs. „Aus fünf Kategorien können sich Eltern und Freunde je nach Interesse des Kindes in der Checkliste Anregungen für eine zahnfreundliche Schultüte holen und sie individuell zusammenstellen“, erläutert Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Von vorab gefüllten Schultüten, die im Handel angeboten werden, ist hingegen abzuraten. Sie enthalten meist viel Süßes mit Zucker und Spielwaren, deren Qualität unklar ist“, so Kropp.

15.07.2024 DGA | Quelle: Initiative proDente e.V.

Was ist Hypodontie und warum sollte sie unbedingt behandelt werden?

Ein gesunder, erwachsener Mensch hat normalerweise 32 Zähne. Doch es gibt Menschen, die weniger haben, manchmal sogar nur 26. Woher kommt das? Ist das schlimm? Was rät der Zahnarzt bei Hypodontie?

Mehr Erwachsene als viele wissen, haben weniger als 32 Zähne. Warum?

Bei manchen Menschen entwickelt sich kein vollständiges Gebiss. Das hat oft genetische Ursachen und wird als Hypodontie (Zahnunterzahl) bezeichnet. Fehlen Zähne, sollte man den Zahnersatz nicht aufschieben.

Hypodontie ist eine erblich bedingte Erkrankung

Im Optimalfall besitzen Erwachsene 32 Zähne: acht Schneidezähne, vier Eckzähne, 16 Backenzähne und vier Weisheitszähne. Durch Unfälle oder Krankheiten wie Karies können Zähne verloren gehen. Doch bei manchen Menschen sind sie nie durchgebrochen. Schätzungen zufolge betrifft das bis zu sechs Prozent der Bevölkerung.

Man unterscheidet zwischen der echten Hypodontie, bei der bereits die Zahnanlagen fehlen, und der unechten, bei der die Zähne zwar vorhanden sind, aber nicht durchbrechen. Die echte Hypodontie ist genetisch bedingt. Dann gibt es oft eine Häufung innerhalb der Familie. Die unechte Variante hat verschiedene Ursachen. In vielen Fällen ist der Kiefer zu klein.

Die Folgen von fehlenden Zähnen

Fehlende Zähne führen zu schwerwiegenden Problemen, wie einer eingeschränkten Lebensqualität. Ist das Gebiss im sichtbaren Bereich betroffen, kann das Selbstwertgefühl stark darunter leiden. Das fördert Depressionen und Ängste. Hypodontie ist aber nicht nur kosmetisch ein Nachteil, sondern auch funktionell. Aufgrund von Lücken im Gebiss können Kau- und Sprachstörungen folgen. Der Kiefer und andere Zähne werden oft in Mitleidenschaft gezogen. Das kann bis zum Verlust gesunder Zähne und des Kieferknochens führen.

Bei Verdacht auf Hypodontie sollte man den Zahnarzt oder Kieferchirurgen aufsuchen, das ist auch für junge Menschen wichtig. Beim Röntgen oder bei einer CT-Untersuchung lässt sich feststellen, ob Zahnanlagen im Kiefer vorhanden sind. Außerdem kann eine DNA-Analyse darüber Aufschluss geben, ob ein Kind betroffen ist, wenn ältere Verwandte fehlende Zähne aufweisen. Es ist sinnvoll, die Behandlung früh zu beginnen, damit die Betroffenen keine oder nur geringfügige Komplikationen erleiden.

Behandlung eines lückenhaften Gebisses

Fehlen Zähne, unabhängig von der Ursache, sollte kein Betroffener damit leben. Eine bewährte Behandlung ist das Einsetzen von Zahnersatz. Mit Implantaten, Brücken oder Teilprothesen lässt sich die Zahnunterzahl ausgleichen. Auch das Gebiss betroffener Kinder sollte zahnärztlich überwacht werden, damit zeitnah eingegriffen werden kann. Bei der unechten Hypodontie kann mit einem chirurgischen Eingriff mehr Platz für die Zähne geschaffen werden.



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